05.05.2007 - 02.06.2007

Vom Glück der Unvernunft
Galerie Appel, Frankfurt am Main

Andreas Lang, Tatja Pudor, Stefanie von Schroeter, Max Schulze

www.galerie-appel.de

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Pressetext:

Was bedeutet Vernunft, welchen Stellenwert hat sie, wenn es um Kunst geht? Für den Künstler, d.h. auf seine Arbeit ist der Einfluss sicher gering, muss er sogar sein. Und für den Galeristen? Für ihn geht es noch um andere Phänomene, die die ausgestellte Ware, wenn wir es einmal so nennen wollen, nur am Rande betreffen, wie Vermarktung, Verantwortung, Renomée der Galerie, Glaubwürdigkeit und Vertrauen, auch auf das eigene Urteil. Die sichere Seite wäre sicher die Vernunft und das wäre im Falle der Galerie, dass man auf das setzt, was Erfolg verspricht. Aber der Erfolg der Galerie war ja nicht von Anfang an, sondern ist das Ergebnis von Intuition, Wagnis und Vertrauen in das eigene Urteil. Und wenn die Galerie jetzt nach 50jährigem Bestehen erneut vier junge, fast unbekannte Künstler ausstellt, kommt als besonderes Glücksmoment die Überzeugung, die Zuversicht und der Glaube an die Kontinuität der Malerei hinzu. Nein! Die Malerei ist nicht tot. Diese Ausstellung ist ein Beweis. Ein Beweis, der glücklich macht.

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